Esslinger Nachwuchs mit solider DM-Bilanz in Lübeck
LÜBECK. Bei den Deutschen Meisterschaften im Florettfechten der Altersklassen U17 und U13 gingen am 20./21. Juni vier Nachwuchsfechter der Fechtabteilung der SV 1845 Esslingen an den Start. Im starken Teilnehmerfeld sammelten die jungen Athletinnen und Athleten wertvolle nationale Wettkampferfahrung und belegten im Einzelwettbewerb durchweg Platzierungen im Mittelfeld. SV-Fechter Karl Marth verpasste mit dem Länderteam Württemberg in der U13 eine Medaille nur knapp.
Im Einzel der U17-Damen erreichte Jolanda Wendt nach einer ausgeglichenen Setzrunde den 48. Platz. Nach einer Niederlage gegen Emilia Rebe (SC Berlin) verpasste sie den Einzug in die nächste Runde. Den Titel sicherte sich Emma Klostermann vom KTF Luitpold München.
Bei den U17-Herren belegte Adrian Biermann den 50. Platz. Nach einer durchwachsenen Vorrunde unterlag er im KO-Durchgang Max Koster (FC Moers). Deutscher Meister wurde Kirill Schimann vom PSV Stuttgart.
In der U13-Damenkonkurrenz erreichte Marlene Albowitz den 31. Platz. Nach einem Sieg im ersten KO-Gefecht gegen Emma Straub (TSV Tettnang) musste sie sich der späteren Vizemeisterin Cecilie Koesters (TG Münster) geschlagen geben. Gold ging an Elisabeth Bejzel vom PSV Stuttgart.
Im U13-Herrenfeld belegte Karl Marth den 37. Platz. Nach einer ausgeglichenen Setzrunde unterlag er knapp Chu’a Fett (FZ Erfurt EnGarde). Den Titel holte sich Oskar Debski vom FC Moers.
Zusätzlich startete Karl Marth im Mannschaftswettbewerb der U13 für die Auswahl Württemberg. Gemeinsam mit Julius Kögler, Alessandro Kiel und Ferdinand Carlé (alle PSV Stuttgart) ging das Team als Drittgesetzter in die Konkurrenz.
Nach einem Freilos gewann Württemberg im Achtelfinale klar gegen Sachsen 2. Im Viertelfinale setzte sich das Team hauchdünn mit 45:44 nach Verlängerung gegen Nordrhein-Westfalen 2 durch und erreichte damit das Halbfinale.
Dort unterlag Württemberg gegen Sachsen. Auch im Gefecht um Platz drei blieb dem Team der Erfolg verwehrt: Nach einem langen Wettkampftag musste sich die Mannschaft der Konkurrenz geschlagen geben. Am Ende stand Rang vier.
SV-Trainer Axel Ganz zog zum Saisonende dennoch ein positives Fazit und lobte den Einsatz seiner Schützlinge, die wertvolle Erfahrungen auf nationalem Topniveau sammeln konnten.
